Was bedeutet globale Gerechtigkeit konkret?

 Nilda Inkermann und Pegah Edalatian werden in ihrem Workshop Dimensionen von globaler Gerechtigkeit aufzeigen. Wirtschaft und  Konsum werden aus der globalen Gerechtigkeitsperspektive fokussiert  und der Frage nachgegangen, inwieweit der Globale Norden auf Kosten des Globalen Südens produziert und wirtschaftet. Das Recht auf ein Leben ohne Not hat jeder Mensch unabhängig seines Wohnorts. Wie kann dieses Recht global sichergestellt werden? Vor allem: Wie können wir garantieren, dass  wir dieses Recht nicht verletzten (müssen). Also das Recht, nicht auf Kosten anderer Leben zu müssen? Eine mögliche Antwort ist eine solidarische, demokratische, sozial-ökologische Ökonomie, die natürliche Grundlagen des Lebens  schützt und eine gerechte Lebens- und Produktionsweise für ALLE ermöglicht.

Nilda Inkermann arbeitet im Graduiertenprogramms „Ökologien des sozialen Zusammenhalts. Heterogenität und Hybridität im synchronen und diachronen Vergleich.“ an der Uni Kassel. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen sozial-ökologische Transformation und Globales Lernen als politische Bildung. Sie ist Teil des I.L.A. Schreibkollektivs für Globale Gerechtigkeit (https://ilawerkstatt.org/) und Mitbegründerin des Netzwerks Mind-Behaviour-Gap, das Seminare anbietet zum Widerspruch von Wissen und Handeln im Kontext globaler Herausforderungen.
Pegah Edalatian ist seit 2012 Sprecherin der Bundesarbeitsgemeinschaft Globale Entwicklung von Bündnis 90/Die Grünen. Im November 2019 wurde sie in den Parteirat von Bündnis/Die Grünen gewählt. Beruflich ist sie seit 2014 Wissenschaftliche Mitarbeiterin der grünen Landtagsfraktion NRW.